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Wie sich IT-Service-Management und EA ergänzen

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Was ist IT-Service-Management?

 

IT-Service-Management (ITSM) befasst sich mit der Bereitstellung von IT-Dienstleistungen im Hinblick auf die Kunden- und Unternehmensanforderungen und deren Wandel. Über 90% der Unternehmen weltweit setzen bereits ITSM ein. Hierbei wird das Optimum angestrebt, einerseits dabei Kunden und ihre Bedürfnisse zufrieden zu stellen, andererseits die Kernprozesse im Unternehmen effizient zu gestalten. Bewährte Verfahren wie z.B. ITIL (Information Technology Infrastructure Library, Markenrechte in Besitz von Axelos) werden eingesetzt, um die IT-Dienstleistungen besser auf die Bedürfnisse des Unternehmens abzustimmen.

 

ITIL-Lifecycle-300x289.jpg

ITIL Service Lifecycle © AXELOS LIMITED 2016 

 

Mithilfe eines ITSM-Ansatzes können IT-Abteilungen auch die Qualität der IT-Services kontinuierlich verbessern, ihre Kosten senken und neue Services definieren. Ressourcenengpässe in IT-Organisationen können so verringert werden.

 

Was ist die Enterprise Architecture?

 

Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz verbindet die EA das Geschäftsmodell mit der Technologie. Sie hilft Unternehmen, ihre IT-Planung zu verbessern, indem sie genau versteht, wie und wo IT-Systeme die Geschäftsvorhaben unterstützen. Dadurch können Sie die Architektur für Anwendungen, Technologien und Daten in den verschiedenen Phasen der Transformation beschreiben und sie mit dem Unternehmen verknüpfen, um ihre Ausrichtung an der Strategie zu gewährleisten. EA hilft auch bei der Erstellung einer IT-Roadmap, indem sie die verschiedenen IT-Projekte definiert, die langfristig die Geschäftsziele unterstützen werden.

 

Mit einer klaren IT-Roadmap haben Verantwortliche einen umfassenden Überblick über zukünftige IT-Projekte und können Ressourcen und Budget entsprechend planen. Dies wird dazu beitragen, die Verbindung zwischen Strategie- und Projektmanagementebene zu stärken und gleichzeitig Unterstützung für sich schnell entwickelnde Geschäftsstrategien bieten können.

 

Wie ergänzen sich nun ITSM und Enterprise Architecture?

 

Im Allgemeinen befasst sich die Enterprise Architecture mit strategischer und IT-Planung, während es beim ITSM um die Verwaltung operativer Aktivitäten geht, wie z.B. Asset Discovery, CMDB, Ticketing und Self-Services der Endnutzer.

 

Wenn beide Praktiken nebeneinander bestehen, wird die EA durch Anwendungsportfoliomanagement (APM) oder IT-Portfoliomanagement (ITPM) oft zum Aufzeichnungssystem für Anwendungen, da das Anwendungsportfoliomanagement der primäre Ort für die Verwaltung von Anwendungen ist. Hierdurch ergibt sich ein klarer Überblick darüber, wie Anwendungen die Geschäftsfähigkeiten (Capability Maps) und damit Unternehmensziele unterstützen sowie welchen Geschäftswert jede Anwendung hat.

 

HOPEX Capability Maps.jpg

 Sehen Sie in HOPEX welche Anwendung welche Geschäftsfähigkeit unterstützt 

 

In der Praxis der Enterprise Architecture werden die zugrunde liegenden Technologiekomponenten auch an Anwendungen gebunden, wodurch Enterprise Architects in die Lage versetzt werden, die technische Eignung einer Anwendung zu verstehen und festzustellen, ob die Anwendung modernisiert werden muss oder nicht. Anhand des Geschäftswerts und der technischen Eignung können Anwendungen bewertet werden. Es kann entschieden werden in welche investiert, welche eliminiert, modernisiert, oder toleriert werden. Auf diesem Wege wird das Anwendungsportfolio rationalisiert.

 

Umgekehrt ist ITSM das Aufzeichnungssystem für Technologien, da es IT-Asset-Discovery-Funktionen und CMDBs umfasst. Die Kombination von Unternehmensarchitektur und ITSM trägt dazu bei, das EA-Repository schnell mit Technologien aufzufüllen. Auf der Grundlage dieser Informationen bestimmen Enterprise Architects, ob eine Technologie für den Einsatz in IT-Projekten 

empfohlen oder abgelehnt wird. So stellen Enterprise Architects sicher, dass in Projekten nur die nach den Unternehmensstandards richtigen Technologien zum Einsatz kommen. Sie helfen dabei, die IT-Landschaft zu standardisieren, was zu einer erhöhten Sicherheit sowie zu besseren Skaleneffekten führt.

 

HOPEX Technologien.png

 Definieren Sie, ob eine Technologie erwartet, akzeptiert, oder verboten wird, um die IT-Landschaft zu standardisieren

 

Integration von HOPEX mit ServiceNow

 

Unsere HOPEX-Plattform integriert ServiceNow, einen der Hauptakteure im IT-Service-Management. Durch diese Integration bringt HOPEX die strategische Vision von ServiceNow ein: In HOPEX werden IT-Assets mit Business Capabilities verknüpft, um die Auswirkungen einer Veränderung zu analysieren und ihre Ausrichtung auf die Geschäftsziele zu bewerten.

 

In HOPEX können Enterprise Architects auch Technologiestandards auf der Grundlage ihrer IT-Richtlinie definieren und diese Informationen an das Entwicklungsteam weitergeben. Die Plattform stellt außerdem End-of-Support-Informationen für jede Technologiekomponente bereit, wodurch das Risiko der Veralterung von Technologien verringert wird. Insgesamt hilft die Integration IT-Abteilungen dabei, die Geschäftsausrichtung zu verbessern und gleichzeitig zukünftige Investitionen und IT-Projekte besser planen zu können. Zusätzlich wird durch HOPEX sichergestellt, als verlässliche Quelle für Anwendungsinformationen, dass ServiceNow über einen Anwendungsbestand verfügt, der die getroffenen strategischen Entscheidungen widerspiegelt.

 

Integration ServiceNow in HOPEX.png

 Integration von ServiceNow in HOPEX

 

Der kombinierte Einsatz von ITSM und Enterprise Architecture schafft einen positiven Informationskreislauf, der IT-Abteilungen bei der Durchführung ihrer strategischen und operativen Vorhaben unterstützt.

 

Auf der einen Seite optimiert ITSM den täglichen Geschäftsbetrieb und die Servicequalität für Kunden, auf der anderen Seite ermöglicht EA die strategische Sicht und damit die gesamte Optimierung der IT-Landschaft im Unternehmen. Wenn beide Verfahren miteinander verbunden sind, rufen sie relevante Informationen voneinander ab, um jegliche Geschäftsaktivität zu unterstützen und einen angestrebten Wandel optimal voranzutreiben. 

Lesen Sie hier welche Integrationen HOPEX unterstützt.

 

Follow Us on Twitter DE.jpg

 

Quellen und weiterführende Links:

https://www.datacenter-insider.de/itil-ist-das-best-practice-konzept-fuer-it-service-management-a-573182/

https://www.datacenter-insider.de/itil-v4-agile-revolution-oder-alter-wein-in-neuen-schlaeuchen-a-803565/

https://link.springer.com/article/10.1007/s11576-010-0257-8#Sec16

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Was ist IT-Service-Management?

 

IT-Service-Management (ITSM) befasst sich mit der Bereitstellung von IT-Dienstleistungen im Hinblick auf die Kunden- und Unternehmensanforderungen und deren Wandel. Über 90% der Unternehmen weltweit setzen bereits ITSM ein. Hierbei wird das Optimum angestrebt, einerseits dabei Kunden und ihre Bedürfnisse zufrieden zu stellen, andererseits die Kernprozesse im Unternehmen effizient zu gestalten. Bewährte Verfahren wie z.B. ITIL (Information Technology Infrastructure Library, Markenrechte in Besitz von Axelos) werden eingesetzt, um die IT-Dienstleistungen besser auf die Bedürfnisse des Unternehmens abzustimmen.

 

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ITIL Service Lifecycle © AXELOS LIMITED 2016 

 

Mithilfe eines ITSM-Ansatzes können IT-Abteilungen auch die Qualität der IT-Services kontinuierlich verbessern, ihre Kosten senken und neue Services definieren. Ressourcenengpässe in IT-Organisationen können so verringert werden.

 

Was ist die Enterprise Architecture?

 

Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz verbindet die EA das Geschäftsmodell mit der Technologie. Sie hilft Unternehmen, ihre IT-Planung zu verbessern, indem sie genau versteht, wie und wo IT-Systeme die Geschäftsvorhaben unterstützen. Dadurch können Sie die Architektur für Anwendungen, Technologien und Daten in den verschiedenen Phasen der Transformation beschreiben und sie mit dem Unternehmen verknüpfen, um ihre Ausrichtung an der Strategie zu gewährleisten. EA hilft auch bei der Erstellung einer IT-Roadmap, indem sie die verschiedenen IT-Projekte definiert, die langfristig die Geschäftsziele unterstützen werden.

 

Mit einer klaren IT-Roadmap haben Verantwortliche einen umfassenden Überblick über zukünftige IT-Projekte und können Ressourcen und Budget entsprechend planen. Dies wird dazu beitragen, die Verbindung zwischen Strategie- und Projektmanagementebene zu stärken und gleichzeitig Unterstützung für sich schnell entwickelnde Geschäftsstrategien bieten können.

 

Wie ergänzen sich nun ITSM und Enterprise Architecture?

 

Im Allgemeinen befasst sich die Enterprise Architecture mit strategischer und IT-Planung, während es beim ITSM um die Verwaltung operativer Aktivitäten geht, wie z.B. Asset Discovery, CMDB, Ticketing und Self-Services der Endnutzer.

 

Wenn beide Praktiken nebeneinander bestehen, wird die EA durch Anwendungsportfoliomanagement (APM) oder IT-Portfoliomanagement (ITPM) oft zum Aufzeichnungssystem für Anwendungen, da das Anwendungsportfoliomanagement der primäre Ort für die Verwaltung von Anwendungen ist. Hierdurch ergibt sich ein klarer Überblick darüber, wie Anwendungen die Geschäftsfähigkeiten (Capability Maps) und damit Unternehmensziele unterstützen sowie welchen Geschäftswert jede Anwendung hat.

 

HOPEX Capability Maps.jpg

 Sehen Sie in HOPEX welche Anwendung welche Geschäftsfähigkeit unterstützt 

 

In der Praxis der Enterprise Architecture werden die zugrunde liegenden Technologiekomponenten auch an Anwendungen gebunden, wodurch Enterprise Architects in die Lage versetzt werden, die technische Eignung einer Anwendung zu verstehen und festzustellen, ob die Anwendung modernisiert werden muss oder nicht. Anhand des Geschäftswerts und der technischen Eignung können Anwendungen bewertet werden. Es kann entschieden werden in welche investiert, welche eliminiert, modernisiert, oder toleriert werden. Auf diesem Wege wird das Anwendungsportfolio rationalisiert.

 

Umgekehrt ist ITSM das Aufzeichnungssystem für Technologien, da es IT-Asset-Discovery-Funktionen und CMDBs umfasst. Die Kombination von Unternehmensarchitektur und ITSM trägt dazu bei, das EA-Repository schnell mit Technologien aufzufüllen. Auf der Grundlage dieser Informationen bestimmen Enterprise Architects, ob eine Technologie für den Einsatz in IT-Projekten 

empfohlen oder abgelehnt wird. So stellen Enterprise Architects sicher, dass in Projekten nur die nach den Unternehmensstandards richtigen Technologien zum Einsatz kommen. Sie helfen dabei, die IT-Landschaft zu standardisieren, was zu einer erhöhten Sicherheit sowie zu besseren Skaleneffekten führt.

 

HOPEX Technologien.png

 Definieren Sie, ob eine Technologie erwartet, akzeptiert, oder verboten wird, um die IT-Landschaft zu standardisieren

 

Integration von HOPEX mit ServiceNow

 

Unsere HOPEX-Plattform integriert ServiceNow, einen der Hauptakteure im IT-Service-Management. Durch diese Integration bringt HOPEX die strategische Vision von ServiceNow ein: In HOPEX werden IT-Assets mit Business Capabilities verknüpft, um die Auswirkungen einer Veränderung zu analysieren und ihre Ausrichtung auf die Geschäftsziele zu bewerten.

 

In HOPEX können Enterprise Architects auch Technologiestandards auf der Grundlage ihrer IT-Richtlinie definieren und diese Informationen an das Entwicklungsteam weitergeben. Die Plattform stellt außerdem End-of-Support-Informationen für jede Technologiekomponente bereit, wodurch das Risiko der Veralterung von Technologien verringert wird. Insgesamt hilft die Integration IT-Abteilungen dabei, die Geschäftsausrichtung zu verbessern und gleichzeitig zukünftige Investitionen und IT-Projekte besser planen zu können. Zusätzlich wird durch HOPEX sichergestellt, als verlässliche Quelle für Anwendungsinformationen, dass ServiceNow über einen Anwendungsbestand verfügt, der die getroffenen strategischen Entscheidungen widerspiegelt.

 

Integration ServiceNow in HOPEX.png

 Integration von ServiceNow in HOPEX

 

Der kombinierte Einsatz von ITSM und Enterprise Architecture schafft einen positiven Informationskreislauf, der IT-Abteilungen bei der Durchführung ihrer strategischen und operativen Vorhaben unterstützt.

 

Auf der einen Seite optimiert ITSM den täglichen Geschäftsbetrieb und die Servicequalität für Kunden, auf der anderen Seite ermöglicht EA die strategische Sicht und damit die gesamte Optimierung der IT-Landschaft im Unternehmen. Wenn beide Verfahren miteinander verbunden sind, rufen sie relevante Informationen voneinander ab, um jegliche Geschäftsaktivität zu unterstützen und einen angestrebten Wandel optimal voranzutreiben. 

Lesen Sie hier welche Integrationen HOPEX unterstützt.

 

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Quellen und weiterführende Links:

https://www.datacenter-insider.de/itil-ist-das-best-practice-konzept-fuer-it-service-management-a-57...

https://www.datacenter-insider.de/itil-v4-agile-revolution-oder-alter-wein-in-neuen-schlaeuchen-a-80...

https://link.springer.com/article/10.1007/s11576-010-0257-8#Sec16