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Die 5 Vorteile des Anwendungs-Portfolio-Managements

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IT-Abteilungen sehen sich mit einer wachsenden Anzahl von Anwendungen konfrontiert, die es zu verwalten gilt. Häufig fehlt ihnen der Überblick über diese Anwendungen und insbesondere darüber, wie sie die Geschäftsprozesse und das -Modell unterstützen.


Das Anwendungs-Portfolio-Management (APM) hilft Unternehmen bei der Inventarisierung von Anwendungen und der Bewertung ihres technischen und unternehmerischen Werts, so dass Unternehmen bestimmen können, welche Anwendungen beibehalten, modernisiert oder eliminiert werden sollten. Es ist eine bewährte Methode, die von IT-Abteilungen zur erfolgreichen Reorganisation ihrer IT-Systeme eingesetzt wird.


Die 5 Vorteile des Anwendungs-Portfolio-Managements:

 

1. Höhere Sichtbarkeit und Kontrolle über Anwendungen/ IT-Systeme


In den letzten Jahrzehnten wurden viele IT-Abteilungen Zeuge, einer stetig wachsenden Anzahl von Anwendungen. In den meisten Fällen war dieser Anstieg auf frühere Fusionen und Übernahmen, generell die Globalisierung oder einfach auf organisches Wachstum zurückzuführen.
IT-Abteilungen sehen sich daher mit einer zunehmenden Komplexität sowie mit mehrfachen Redundanzen konfrontiert. Ihnen mangelt es an Transparenz bzgl. der vorhandenen Anwendungen, oder sie sehen sich in Bezug auf die Integration neuer Ressourcen in ihre Altsysteme großen Herausforderungen gegenübergestellt.


Das Anwendungsportfolio-Management hilft Unternehmen bei der Durchführung einer Anwendungsinventarisierung unter verschiedenen Gesichtspunkten: z.B. Lebenszyklus, Kosten, Implementierungen und den von ihnen unterstützten Geschäftsfähigkeiten. IT-Portfolio-Manager können Anwendungen auch mit Technologien und Geschäftsfähigkeiten verknüpfen, so dass sie die Auswirkungen eines IT-Assets auf das Unternehmen verstehen und mit der Durchführung von Was-wäre-wenn-Analysen zur Rationalisierung von Anwendungen beginnen können.


Um die Anwendungsinventarisierung zu beschleunigen, kann sie in Crowdsourcings an Anwendungseigentümer vergeben werden, die die Informationen über ihre eigenen Anwendungen aktualisieren. Insgesamt bietet dieses Inventar eine größere Sichtbarkeit und ein besseres Wissen über die IT-Systeme, so dass IT-Verantwortliche neue Projekte leichter in Angriff nehmen können.

 

2. Vereinfachte Anwendungsrationalisierung, IT-Kostensenkung und IT-Agilität


APM-Tools umfassen viele Dashboards, um den Zustand des Portfolios einschätzen zu können. Dashboards zu Anwendungs-Lebenszyklen sind ein Beispiel, sie liefern Informationen darüber, wann Anwendungen ausgemustert oder durch eine andere Version ersetzt werden sollten. Andere Dashboards, wie z.B. zu Datenflüssen zwischen Anwendungen, geben eine gewisse Klarheit über die Möglichkeit, eine Anwendung zu entfernen, die jeweils Daten mit anderen Anwendungen, austauscht.

 

Aber die wahre Stärke einer Anwendungsportfolio-Verwaltungspraxis liegt in der Unternehmensperspektive. IT-Verantwortliche haben so ein klares Verständnis davon, wie Anwendungen die Geschäftsfähigkeiten unterstützen und wissen hierdurch, welche Anwendungen für das Unternehmen entscheidend sind. Des weiteren gehören zu den Tools für das APM auch Fragebögen, die es den Anwendern im Unternehmen ermöglichen, ihre Sicht auf die von ihnen verwendeten Anwendungen darzulegen.


Diese Dashboards zeigen nicht nur potenzielle Inkonsistenzen auf, sondern helfen auch bei der besseren Planung der IT-Transformation. Mithilfe dieser können IT-Manager Anwendungen rationalisieren, IT-Kosten senken und die IT-Flexibilität erhöhen, da sie den Geschäftswert ihrer Anwendungen besser verstehen.

 

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3. Verringerte Risiken der Technologieveralterung sowie  Standardisierungsaufwände


IT-Abteilungen verwalten oft eine sehr große Anzahl von Softwarekomponenten, die eine potenzielle Bedrohung für Unternehmen darstellen. Durch die Begrenzung der Vielfalt der eingesetzten Technologiekomponenten können IT-Abteilungen wichtige Skaleneffekte realisieren und die Entwicklungsteams sind besser für den Einsatz dieser Technologien ausgebildet.


Um zu ermitteln, ob eine Technologie veraltet ist, können Tools für das Anwendungsportfolio-Management mit externen Bibliotheken verbunden werden, die widerrum Informationen über Lebenszyklen, einschließlich End-of-Life-Daten, enthalten. Auf der Grundlage dieser Informationen stehen Dashboards zur Verfügung, die zeigen, wie Anwendungen durch das Ende der Lebensdauer von Technologien beeinflusst werden. Sobald diese Bewertung abgeschlossen ist, können Technologie-Portfolio-Manager entscheiden, ob die Technologien mit den Standards des Unternehmens übereinstimmen oder nicht.


Durch die Definition von Technologiestandards helfen die Technologie-Portfolio-Manager den Unternehmen, die Anzahl der Technologien sowie deren Kosten zu reduzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass bei den Projekten keine unseriösen Technologien zum Einsatz kommen.

 

4. Verbesserte Roadmap für die IT-Transformation


Wenn Lösungen für das Anwendungsportfolio-Management dazu beitragen ein Gesamtbild der IT-Systeme zu liefern, helfen sie IT-Managern auch bei der Transformationsplanung dieser.
Auf der Grundlage von Anwendungslebenszyklen und Kostenannahmen sind IT-Manager buchstäblich in der Lage, zukünftige IT-Projekte zu simulieren und das Ergebnis ihrer Annahmen zu analysieren.

 

Dazu entwickeln sie unterschiedliche Initiativen, die auf verschiedenen Annahmen basieren, wie z.B. die Verlängerung oder das Auslaufen einer Anwendung. Diese Initiativen werden dann zu verschiedenen Szenarien zusammengeführt. Auf dieser Grundlage können sie die Auswirkungen auf ihre IT-Systeme identifizieren und die verschiedenen Szenarien vergleichen.


Durch die Planung und Durchführung der IT-Transformation können IT-Abteilungen mehr Ressourcen für neue Geschäftsinitiativen bereitstellen und sich auf die Innovationen konzentrieren.

 

5. Vereinfachte Auslagerung von IT-Operationen, IT-Audits und Compliance


Wenn eine Organisation beschließt einen Teil ihrer IT auszulagern, muss sie eine detaillierte Bestandsaufnahme ihrer Vermögenswerte vornehmen und möglicherweise irrelevante Anwendungen eliminieren. Daher ist eine Bewertung erforderlich, bevor entschieden wird, welche Anwendungen beibehalten oder ausgelagert werden sollen.


Ein weiterer Vorteil ist die Rationalisierung von IT-Audits oder IT-Zertifizierungen. Externe Beratungsunternehmen oder Regierungsorganisationen könnten in der Tat empfehlen oder verlangen, dass Unternehmen ihre IT-Assets ordnungsgemäß überwachen. In diesem Fall kann ein Anwendungsportfolio-Management den Unternehmen helfen, die IT-Roadmap besser zu unterstützen, oder als weiterer Anwendungsfall, die Kapitalzuweisung zur Deckung des IT-Risikos zu reduzieren.

 

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IT-Abteilungen sehen sich mit einer wachsenden Anzahl von Anwendungen konfrontiert, die es zu verwalten gilt. Häufig fehlt ihnen der Überblick über diese Anwendungen und insbesondere darüber, wie sie die Geschäftsprozesse und das -Modell unterstützen.


Das Anwendungs-Portfolio-Management (APM) hilft Unternehmen bei der Inventarisierung von Anwendungen und der Bewertung ihres technischen und unternehmerischen Werts, so dass Unternehmen bestimmen können, welche Anwendungen beibehalten, modernisiert oder eliminiert werden sollten. Es ist eine bewährte Methode, die von IT-Abteilungen zur erfolgreichen Reorganisation ihrer IT-Systeme eingesetzt wird.


Die 5 Vorteile des Anwendungs-Portfolio-Managements:

 

1. Höhere Sichtbarkeit und Kontrolle über Anwendungen/ IT-Systeme


In den letzten Jahrzehnten wurden viele IT-Abteilungen Zeuge, einer stetig wachsenden Anzahl von Anwendungen. In den meisten Fällen war dieser Anstieg auf frühere Fusionen und Übernahmen, generell die Globalisierung oder einfach auf organisches Wachstum zurückzuführen.
IT-Abteilungen sehen sich daher mit einer zunehmenden Komplexität sowie mit mehrfachen Redundanzen konfrontiert. Ihnen mangelt es an Transparenz bzgl. der vorhandenen Anwendungen, oder sie sehen sich in Bezug auf die Integration neuer Ressourcen in ihre Altsysteme großen Herausforderungen gegenübergestellt.


Das Anwendungsportfolio-Management hilft Unternehmen bei der Durchführung einer Anwendungsinventarisierung unter verschiedenen Gesichtspunkten: z.B. Lebenszyklus, Kosten, Implementierungen und den von ihnen unterstützten Geschäftsfähigkeiten. IT-Portfolio-Manager können Anwendungen auch mit Technologien und Geschäftsfähigkeiten verknüpfen, so dass sie die Auswirkungen eines IT-Assets auf das Unternehmen verstehen und mit der Durchführung von Was-wäre-wenn-Analysen zur Rationalisierung von Anwendungen beginnen können.


Um die Anwendungsinventarisierung zu beschleunigen, kann sie in Crowdsourcings an Anwendungseigentümer vergeben werden, die die Informationen über ihre eigenen Anwendungen aktualisieren. Insgesamt bietet dieses Inventar eine größere Sichtbarkeit und ein besseres Wissen über die IT-Systeme, so dass IT-Verantwortliche neue Projekte leichter in Angriff nehmen können.

 

2. Vereinfachte Anwendungsrationalisierung, IT-Kostensenkung und IT-Agilität


APM-Tools umfassen viele Dashboards, um den Zustand des Portfolios einschätzen zu können. Dashboards zu Anwendungs-Lebenszyklen sind ein Beispiel, sie liefern Informationen darüber, wann Anwendungen ausgemustert oder durch eine andere Version ersetzt werden sollten. Andere Dashboards, wie z.B. zu Datenflüssen zwischen Anwendungen, geben eine gewisse Klarheit über die Möglichkeit, eine Anwendung zu entfernen, die jeweils Daten mit anderen Anwendungen, austauscht.

 

Aber die wahre Stärke einer Anwendungsportfolio-Verwaltungspraxis liegt in der Unternehmensperspektive. IT-Verantwortliche haben so ein klares Verständnis davon, wie Anwendungen die Geschäftsfähigkeiten unterstützen und wissen hierdurch, welche Anwendungen für das Unternehmen entscheidend sind. Des weiteren gehören zu den Tools für das APM auch Fragebögen, die es den Anwendern im Unternehmen ermöglichen, ihre Sicht auf die von ihnen verwendeten Anwendungen darzulegen.


Diese Dashboards zeigen nicht nur potenzielle Inkonsistenzen auf, sondern helfen auch bei der besseren Planung der IT-Transformation. Mithilfe dieser können IT-Manager Anwendungen rationalisieren, IT-Kosten senken und die IT-Flexibilität erhöhen, da sie den Geschäftswert ihrer Anwendungen besser verstehen.

 

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3. Verringerte Risiken der Technologieveralterung sowie  Standardisierungsaufwände


IT-Abteilungen verwalten oft eine sehr große Anzahl von Softwarekomponenten, die eine potenzielle Bedrohung für Unternehmen darstellen. Durch die Begrenzung der Vielfalt der eingesetzten Technologiekomponenten können IT-Abteilungen wichtige Skaleneffekte realisieren und die Entwicklungsteams sind besser für den Einsatz dieser Technologien ausgebildet.


Um zu ermitteln, ob eine Technologie veraltet ist, können Tools für das Anwendungsportfolio-Management mit externen Bibliotheken verbunden werden, die widerrum Informationen über Lebenszyklen, einschließlich End-of-Life-Daten, enthalten. Auf der Grundlage dieser Informationen stehen Dashboards zur Verfügung, die zeigen, wie Anwendungen durch das Ende der Lebensdauer von Technologien beeinflusst werden. Sobald diese Bewertung abgeschlossen ist, können Technologie-Portfolio-Manager entscheiden, ob die Technologien mit den Standards des Unternehmens übereinstimmen oder nicht.


Durch die Definition von Technologiestandards helfen die Technologie-Portfolio-Manager den Unternehmen, die Anzahl der Technologien sowie deren Kosten zu reduzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass bei den Projekten keine unseriösen Technologien zum Einsatz kommen.

 

4. Verbesserte Roadmap für die IT-Transformation


Wenn Lösungen für das Anwendungsportfolio-Management dazu beitragen ein Gesamtbild der IT-Systeme zu liefern, helfen sie IT-Managern auch bei der Transformationsplanung dieser.
Auf der Grundlage von Anwendungslebenszyklen und Kostenannahmen sind IT-Manager buchstäblich in der Lage, zukünftige IT-Projekte zu simulieren und das Ergebnis ihrer Annahmen zu analysieren.

 

Dazu entwickeln sie unterschiedliche Initiativen, die auf verschiedenen Annahmen basieren, wie z.B. die Verlängerung oder das Auslaufen einer Anwendung. Diese Initiativen werden dann zu verschiedenen Szenarien zusammengeführt. Auf dieser Grundlage können sie die Auswirkungen auf ihre IT-Systeme identifizieren und die verschiedenen Szenarien vergleichen.


Durch die Planung und Durchführung der IT-Transformation können IT-Abteilungen mehr Ressourcen für neue Geschäftsinitiativen bereitstellen und sich auf die Innovationen konzentrieren.

 

5. Vereinfachte Auslagerung von IT-Operationen, IT-Audits und Compliance


Wenn eine Organisation beschließt einen Teil ihrer IT auszulagern, muss sie eine detaillierte Bestandsaufnahme ihrer Vermögenswerte vornehmen und möglicherweise irrelevante Anwendungen eliminieren. Daher ist eine Bewertung erforderlich, bevor entschieden wird, welche Anwendungen beibehalten oder ausgelagert werden sollen.


Ein weiterer Vorteil ist die Rationalisierung von IT-Audits oder IT-Zertifizierungen. Externe Beratungsunternehmen oder Regierungsorganisationen könnten in der Tat empfehlen oder verlangen, dass Unternehmen ihre IT-Assets ordnungsgemäß überwachen. In diesem Fall kann ein Anwendungsportfolio-Management den Unternehmen helfen, die IT-Roadmap besser zu unterstützen, oder als weiterer Anwendungsfall, die Kapitalzuweisung zur Deckung des IT-Risikos zu reduzieren.

 

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